„Music was my first love, and it will be my last!“
Tief erschüttert und traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem 2. Vorsitzenden und Vizedirigenten
Berthold Blumberg
der am 12. Dezember 2025
vollkommen unerwartet
verstorben ist.
Berthold war ein musikalisches Multitalent, dessen Leben ganz im Zeichen der Musik stand. Sowohl auf dem Tenorhorn, der Trompete, der Tuba und dem Akkordeon vollbrachte er virtuose Leistungen und lenkte darüber hinaus für insgesamt 25 Jahre als 1. Vorsitzender die Geschicke des MVF.
Mit Berthold verlieren wir einen treuen Gefährten, einen lebensfrohen, humorvollen und bemerkenswerten Menschen, mit dem wir sehr gerne viele schöne und bewegende Konzerte, gesellige Stunden, gute Gespräche und unvergessliche Feste verbracht haben.
Sein überraschender Tod lässt uns fassungslos zurück, er hinterlässt eine große Lücke in unseren Reihen!
Unsere Anteilnahme gilt vor allem seiner Lebensgefährtin Andrea, seiner Mutter und allen Verwandten und Freunden. Wir wünschen ihnen viel Kraft, jetzt und in Zukunft.
Frielingsdorf e.V. 1856
Ich habe Berthold über meinen Bruder, Walter Spicher, kennengelernt. Ich erinnere mich noch gut an die erste Begegnung mit Berthold und ich dachte, was für ein netter Mensch … und so offen … und so freundlich … und so lebenslustig … und so zugänglich … und so zuvorkommend … und so … So habe ich ihn erlebt.
Da ich in Kleve wohne, etwa 150 km von Lindlar-Frielingsdorf entfernt, traf ich ihn immer nur zu den Konzerten und es kam nicht einmal vor, dass Berthold an mir vorbei ging ohne ein freundliches Wort oder kurzes Gespräch für mich zu haben. Was für ein netter Mensch!
Jetzt habe ich in seinem Nachruf erfahren, was Berthold alles für die Musik in Lindlar und im ganzen Kreis geleistet hat – und bin sehr beeindruckt.
Ich war tief erschüttert, als mich mein Bruder anrief und mir vom Tod dieses tollen Menschen berichtete. Ich bin sicher, dass er noch so viel vorhatte, und ich bin sicher, dass sehr viele Menschen ihm sehr viel zu verdanken habe. Ich werde Berthold nicht vergessen!
Mein Beileid gilt seiner Lebensgefährtin, seiner Mutter, seinen Verwandten und seinen Freunden – so auch meinem Bruder, der Berthold als seinen „besten Freund“ bezeichnete.
Lieber Berthold,
einen Tag vor deinem Tod hast du mir noch einen Gutschein für ein gemeinsames Whisky-Tasting mit Anduril im Wiesengrund vorbeigebracht. Eine Veranstaltung so ganz nach unserem Geschmack, auf die wir beide uns sehr gefreut haben. – Du weißt, wie traurig ich jetzt bin, und ich weiß, wie traurig du wärst, wenn es andersherum gekommen wäre.
Lieber Berthold, ein großer Trost ist die Erinnerung an so viele tolle, gemeinsame Stunden mit unvergesslichen Erlebnissen, mit Musikmachen und Musikhören, gemeinsamen Urlauben, Rad- und Rollertouren, unseren legendären jährlichen „Süppchentouren“ mit unseren Frauen, gemeinsamen Treffen und Feiern und vor allem zahllosen wertvollen Gesprächen…
Lieber Berthold, ich weiß, dass unser jetziger Abschied nicht endgültig ist. Du weißt schon: Irgendwann sehen wir uns wieder.
Ich bin in Gedanken bei dir und all deinen Lieben!
Dein Freund Walter
Bertholds plötzlicher Tod lässt sich nach wie vor nicht fassen. Er reißt eine riesige Lücke in unser Vereinsleben – musikalisch, organisatorisch, menschlich.
Berthold war als Dirigent des Jugendorchesters und erster Vorsitzender des Vereins für mich – neben Dirigent Walter – DER Mann des Vereins. Wie ein großer Bruder hat mein Vereinsleben von Beginn an bis zuletzt begleitet und geprägt und wird mir ein Vorbild bleiben.
Als Vorsitzender hat er riesige Fußstapfen hinterlassen, in die ich kaum hineintreten kann, aber ich werde mich bemühen, meine in dieselbe Richtung zu lenken.
Danke Berthold für alles, das du mir und uns allen gegeben hast.
Pia